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1000 Fragen an mich selbst #2 (51-100)

Ich gestehe, es interessiert mich, dieses Fragenstellen. Da gibt es Fragen, über die ich richtig lange nachdenken muss. Fragen zu früher und heute. Zu Veränderungen und Sichten auf Dinge und das Leben.


51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Einen Jungen aus der Klasse über mir. Da war ich 14.
52. Welches Buch hat einen starken Einfluss auf dich hinterlassen? Die Lebensgeschichte von Laura Ingalls, die ich schon als Kind gelesen habe. Sie wurde als Serie mit Michael Landon verfilmt und hieß "Unsere kleine Farm". Das Leben in diesem Holzhaus, vom Vater selbst gebaut, mit einem großen Kamin, dicken Federbettdecken - entbehrungsreich, aber ursprünglich. Und inmitten einer gewachsenen Dorfgemeinschaft ohne Zäune und Mauern - das finde ich bis heute ein interessantes Lebensideal.
53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Als Studentin war ich auf einer Hochzeit, bei der die Braut ihr Kleid bei einem Ökoversand bestellte. Es war aus Leinen, hellbeige und später trug sie es als s…

1000 Fragen an mich selbst #1 (Fragen 1-50)

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Jetzt hat mich die Aktion, die ich bei Frau Frische Brise Anfang des Monats las, nicht mehr losgelassen. 

1000 Fragen an mich selbst, initiiert von Johanna von PINKEPANK.

Ich habe mich in diversen sogenannten Lifestyleblogs reingelesen in diese "1000 Fragen" und fand die meisten überaus mainstreamgefällig und lasch beantwortet. Hmm.
Selbstfürsorge, Selbstfindung, Hinter-den-Vorhang-schauen. Das bedeutet doch Auseinandersetzung mit sich selbst und nicht nur das Streicheln der eigenen Soft Skills.





Gefällig beantworten reicht mir nicht. Ehrlich oder gar nicht.
Irgendwann las ich mal, dass jenseits der 40 frau sich längst gefunden habe oder sich nochmals komplett neu erfinden würde.  
Vermutlich hänge ich irgendwo dazwischen, da lohnt es sich vielleicht doch Fragen zu stellen.
Die Jahre, die die Rüben noch zu Hause sind, haben nun die Finger einer Hand erreicht. So plusminus. Davon gehe ich jetzt mal kühn aus. 
Nach dem Abitur - so tönt die Brut stets ob der Provinzhaftigkeit des westfä…

Herbst

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Liebste Jahreszeit. Und wie jedes Jahr ein Übergang. Mit diesem bestimmten Gefühl dabei. Für uns ist Herbst, was für andere der Frühling ist.
Diese Zeit, in der bewusst wird, dass mehr Zeit im Haus verbracht werden wird, macht Lust auf Veränderung. 
Die Rüben sind in diesen Tagen emsige Ausräumer. Es ist, als würden sie ihre Kindheit und alles, was daran erinnert, unbedingt ablegen wollen. Rübe zwei ist damit schon weiter. Typisch. Er ist schon immer derjenige gewesen, der mutiger ist mit solchen Schritten. Rübe eins tut es ihm irgendwann nach, aber er braucht sehr viel mehr Entscheidungszeit.
Nun findet sich kein Lego mehr im ersten Rübenzimmer. Dafür ist mein Nähzimmer Abladeort geworden. Wir sortieren.
Ich mag das erste neue Rübenzimmer. Klar und ohne viel Tand. Trotzdem ist es gemütlich. Immer öfter machen sie sich abends eine heimelige Duftkerze an. Das geerbte Bett vom Herzbuben und seinen Brüdern wird demnächst einem Schlafsofa weichen. Ausgesucht wurde es schon. 
Auch ich fing mit 13…

Herzlich Willkommen!

Es dauert ja seine Zeit, alles wieder neu einzurichten in so einem neuen Blog.
Ich habe das alles verlernt. 
Und ich erinnere mich nicht mehr daran, wie viele Stunden ich vor Jahren wohl damit zugebracht habe, diese Header und Sitedinges da hinzubekommen, wo ich sie hinhaben will.

Aber es wird. 

Jetzt wird erstmal gearbeitet. 
Semesternacharbeit nennt sich das und bedeutet, Kopien, die in den letzten Monaten aus allen Seminaren immer wieder auf Stapeln landeten, in die richtigen Ordner zurücksortieren; Prüfungsfragen für die mündlichen Prüfungen am Montag überlegen; Prüfungskonzeptionen lesen und bewerten; die Vorlesungsskripte des Semesters für das kommende Sommersemester ausdünnen, weil sie überfordern  überarbeiten und auf den neuesten Forschungsstand bringen.